Punschkekserl – allein dieser klangvolle Name lässt mein Herz höherschlagen und weckt sofort nostalgische Erinnerungen an gemütliche Winternachmittage und den verlockenden Duft aus Großmutters Backstube. Haben Sie sich jemals gefragt, was diese kleinen, glänzenden Quadrate so unwiderstehlich macht und warum sie einen festen Platz in der österreichischen Mehlspeiskultur einnehmen?
Ich persönlich bin fasziniert von der Geschichte dieser traditionellen Süßigkeit. Ursprünglich entstanden aus der cleveren Idee, übrig gebliebene Kuchen- und Gebäckreste nicht zu verschwenden, sondern zu einem neuen, köstlichen Genuss zu veredeln, wurden die Punschkekserl schnell zu einem Symbol für Wiener Kaffeehaustradition und festliche Eleganz. Sie sind nicht nur ein Zeugnis kulinarischer Erfindungskraft, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte auf dem Teller.
Was macht die Punschkekserl so unwiderstehlich?
Für mich liegt die Magie in der perfekten Symbiose aus Aromen und Texturen: der zarten, saftigen Füllung, die vom unverwechselbaren Aroma des Rums und der fruchtigen Süße der Aprikosenmarmelade durchdrungen ist, kombiniert mit dem knackigen, edlen Schokoladenüberzug. Jedes Punschkekserl ist ein kleines Meisterwerk, das nicht nur optisch begeistert, sondern auch ein unvergessliches Geschmackserlebnis bietet, das auf der Zunge zergeht. Die einfache Zubereitung und die Möglichkeit, sie wunderbar vorzubereiten, machen sie zu einem Favoriten für Jung und Alt. Begleiten Sie mich in die Welt dieser charmanten Leckerei!
Zutaten:
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Für den Mürbeteig (die Basis für unsere Punschkekserl):
- 250 g zimmerwarme Butter
- 125 g feiner Kristallzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 1 Prise Salz
- 2 große Eier (Größe M), ebenfalls zimmerwarm
- 375 g Weizenmehl (Type 405), gesiebt
- 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone (optional, aber sehr empfehlenswert für das Aroma)
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Für die Punschfüllung (das Herzstück unserer Punschkekserl):
- Ca. 300-400 g Mürbeteigreste oder andere Kuchen-/Keksbrösel (die Reste vom gebackenen Mürbeteig)
- 150 g Puderzucker, gesiebt
- 50 g Aprikosenmarmelade (oder eine andere säuerliche Marmelade, z.B. Johannisbeer), erwärmt und passiert
- 50 ml hochwertiger brauner Rum (oder für eine alkoholfreie Variante: Rumaroma mit etwas Orangensaft oder starkem kalten Kaffee)
- Einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe (Gel- oder Pastenfarbe für intensive Farbe)
- Optional: 1 EL Kakao für einen tieferen Geschmack und eine dunklere Grundfarbe
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Für die Punschglasur:
- 250 g Puderzucker, gesiebt
- 2-3 EL brauner Rum (oder Rumaroma nach Geschmack)
- 1-2 EL heißes Wasser oder Zitronensaft
- Einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe (für die charakteristische Punschkekserl-Farbe)
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Für die Dekoration (optional, aber schön):
- Schokostreusel
- Bunte Zuckerperlen
- Hauchdünne Schokoladenblättchen
Vorbereitung des Mürbeteigs – Die Basis für unsere Punschkekserl
Bevor wir die unwiderstehlichen Punschkekserl zaubern, müssen wir eine gute Basis schaffen. Der Mürbeteig ist hierfür entscheidend. Er sollte zart, aber stabil sein, damit er später gut zerbröselt werden kann und ein feines Aroma mitbringt.
- Zuerst nehme ich die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie wirklich zimmerwarm ist. Das ist entscheidend für die Konsistenz des Teiges. Ich schneide die weiche Butter in Würfel und gebe sie zusammen mit dem Kristallzucker, dem Vanillezucker und einer Prise Salz in eine große Rührschüssel.
- Mit einem Handmixer oder in meiner Küchenmaschine schlage ich diese Mischung nun für etwa 5-7 Minuten cremig. Es ist wichtig, dass die Masse wirklich hell und schaumig wird. Der Zucker sollte sich dabei so gut wie möglich auflösen.
- Als Nächstes rühre ich die Eier einzeln unter. Jedes Ei sollte vollständig in die Butter-Zucker-Masse eingearbeitet sein, bevor ich das nächste hinzufüge. Das sorgt dafür, dass die Emulsion stabil bleibt und der Teig eine schöne Bindung bekommt.
- In einer separaten Schüssel siebe ich das Mehl zusammen mit dem Backpulver. Das Sieben ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, da es das Mehl auflockert und Klümpchen verhindert. Außerdem integriert sich das Backpulver so besser.
- Nun gebe ich das gesiebte Mehlgemisch zusammen mit dem Abrieb der Bio-Zitrone (wenn ich mich für dieses frische Aroma entschieden habe) zur Butter-Ei-Masse. Ich rühre nur so lange, bis sich alles gerade eben zu einem Teig verbunden hat. Übermäßiges Kneten würde den Mürbeteig zäh machen, und das wollen wir auf keinen Fall. Wir wollen ja zarte Punschkekserl!
- Den fertigen Teig wickle ich in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Besser noch sind zwei Stunden oder sogar über Nacht. Die Kühlzeit ist absolut notwendig, damit die Butter wieder fester wird und sich der Teig entspannt. So lässt er sich später besser ausrollen und die Punschkekserl bekommen eine bessere Struktur.
- Nach der Kühlzeit heize ich meinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Zwei Backbleche lege ich mit Backpapier aus.
- Ich nehme den Teig aus dem Kühlschrank und teile ihn in zwei Portionen. Jede Portion rolle ich auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Ich versuche, dies möglichst gleichmäßig zu tun, damit die Kekse später gleichmäßig backen.
- Mit einer runden oder quadratischen Ausstechform (ca. 4-5 cm Durchmesser/Seite) steche ich die Kekse aus. Die ausgestochenen Formen lege ich mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Die Teigreste knete ich vorsichtig zusammen, rolle sie erneut aus und steche weitere Kekse aus, bis der gesamte Teig verbraucht ist.
- Die Kekse backe ich nun für etwa 10-12 Minuten im vorgeheizten Ofen. Sie sollten am Rand leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell bleiben. Wichtig ist, dass sie nicht zu dunkel werden, da sie später noch mit der Punschfüllung vermischt werden.
- Nach dem Backen lasse ich die Kekse auf den Blechen kurz abkühlen und setze sie dann auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig erkalten müssen. Dieser Schritt ist essenziell, denn nur komplett abgekühlte Kekse können später perfekt zerbröselt werden und die Aromen der Punschfüllung optimal aufnehmen.
Zubereitung der Punschfüllung – Das Herz der Punschkekserl
Hier kommt der entscheidende Teil, der unsere Punschkekserl zu dem macht, was sie sind: die aromatische und saftige Füllung. Diese Füllung lebt von den Aromen und der richtigen Konsistenz.
- Zuerst zerbrösle ich die vollständig abgekühlten Mürbeteigkekse. Das geht am besten, indem ich sie in einen Gefrierbeutel gebe und mit einem Nudelholz darüberrolle. Alternativ kann man sie auch in einer Küchenmaschine pulsieren lassen, aber Vorsicht, es sollen Brösel und keine feine Mehlkonsistenz werden. Ich möchte noch kleine Stückchen spüren, die Textur geben.
- Die Keksbrösel gebe ich in eine große Schüssel. Wenn ich möchte, mische ich an dieser Stelle auch den Kakao unter, um der Füllung eine leicht herbere Note und eine dunklere Farbe zu geben.
- Als Nächstes siebe ich den Puderzucker über die Brösel und rühre ihn gut unter, damit er sich gleichmäßig verteilt. Das sorgt für die nötige Süße.
- Nun erwärme ich die Aprikosenmarmelade leicht und passiere sie durch ein feines Sieb, um eventuelle Fruchtstückchen zu entfernen. So wird die Füllung besonders cremig und glatt. Ich gebe die Marmelade zu den Bröseln.
- Jetzt kommt der Rum hinzu – er ist das A und O der Punschkekserl! Ich gieße ihn langsam über die Mischung. Wenn ich mich für die alkoholfreie Variante entscheide, verwende ich entsprechend Rumaroma und Orangensaft oder kalten Kaffee.
- Ich beginne, alle Zutaten mit den Händen gründlich zu vermischen und zu verkneten. Es ist wichtig, dies wirklich mit den Händen zu tun, um die Konsistenz gut einschätzen zu können. Ziel ist es, eine homogene, formbare Masse zu erhalten, die nicht zu trocken und nicht zu feucht ist. Sie sollte sich wie ein fester Teig anfühlen.
- An diesem Punkt ist es Zeit für die Farbe. Ich gebe tropfenweise die rote Lebensmittelfarbe hinzu und knete sie ein, bis die Masse die typische, appetitliche Punschkekserl-Farbe angenommen hat. Ich achte darauf, nicht zu viel auf einmal zu verwenden, da die Farbe oft sehr intensiv ist. Lieber nach und nach dazugeben.
- Ich schmecke die Punschfüllung ab. Vielleicht braucht sie noch einen Schuss Rum, etwas mehr Süße oder einen Hauch mehr Säure durch einen Spritzer Zitronensaft, wenn sie zu süß wirkt. Der Geschmack muss perfekt sein!
Formen der Punschkekserl
Nachdem die Füllung perfekt ist, geht es an das Formen der Punschkekserl. Hier ist ein wenig Präzision gefragt, damit alle gleich schön aussehen.
- Ich nehme kleine Portionen der Punschmasse in die Hand. Traditionell werden Punschkekserl oft in Würfelform gebracht, aber kleine Kugeln sind ebenfalls sehr beliebt und einfacher zu handhaben. Ich forme die Masse zu kleinen Würfeln von etwa 2×2 cm oder zu Kugeln mit einem Durchmesser von 2-3 cm.
- Für die Würfelform drücke ich die Masse fest in eine kleine, mit Frischhaltefolie ausgelegte Form (z.B. eine Pralinenform oder einen kleinen Backrahmen) und lasse sie gut fest werden. Alternativ kann ich die Masse auch auf einer leicht gezuckerten Arbeitsfläche zu einem Block formen und dann mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden.
- Egal, ob Kugeln oder Würfel: Die geformten Punschkekserl lege ich nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett oder Blech.
- Anschließend stelle ich das Blech mit den geformten Punschkekserl für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dies ist ein wichtiger Schritt, da die Kekserl dadurch fester werden und die Glasur später besser daran haftet, ohne herunterzulaufen oder zu schnell aufgesogen zu werden.
Vorbereitung der Punschglasur und Fertigstellung – Der krönende Abschluss
Die Glasur ist nicht nur für das Aussehen unserer Punschkekserl wichtig, sondern auch für den Geschmack. Sie versiegelt die Punschmasse und sorgt für den typischen Glanz und Biss.
- Während die Punschkekserl im Kühlschrank fest werden, bereite ich die Glasur vor. Ich siebe den Puderzucker in eine mittelgroße Schüssel.
- Dazu gebe ich den Rum (oder Rumaroma) und einen Esslöffel heißes Wasser oder Zitronensaft. Ich rühre alles mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel glatt.
- Nun füge ich tropfenweise die rote Lebensmittelfarbe hinzu, bis die Glasur die gewünschte intensive rosa bis rote Farbe hat. Ich rühre gründlich, um sicherzustellen, dass die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
- Die Konsistenz der Glasur ist entscheidend: Sie sollte dickflüssig genug sein, um die Punschkekserl gut zu bedecken, aber dünn genug, um glatt zu verlaufen. Wenn sie zu dick ist, füge ich noch einen halben Teelöffel heißes Wasser hinzu. Ist sie zu dünn, rühre ich etwas mehr gesiebten Puderzucker ein. Ich strebe eine Konsistenz an, die an flüssigen Honig erinnert.
- Ich hole die gut gekühlten Punschkekserl aus dem Kühlschrank. Ich bereite ein weiteres Kuchengitter vor und lege Backpapier oder Frischhaltefolie darunter, um heruntertropfende Glasur aufzufangen.
- Nun kommt der spaßige Teil: das Glasieren! Ich tauche jedes Punschkekserl einzeln entweder ganz in die Glasur, oder ich benutze eine Gabel, um es in die Glasur zu tauchen und dann vorsichtig abtropfen zu lassen. Ich sorge dafür, dass alle Seiten schön bedeckt sind.
- Ich lasse überschüssige Glasur kurz abtropfen und setze die glasierten Punschkekserl dann auf das Kuchengitter.
- Wenn ich mich für eine Dekoration entschieden habe, streue ich die Schokostreusel, Zuckerperlen oder platziere kleine Schokoladenblättchen sofort auf die noch feuchte Glasur. So haften sie gut und geben den Punschkekserln den letzten Schliff.
- Die Punschkekserl lasse ich nun an einem kühlen Ort (aber nicht unbedingt im Kühlschrank, da sonst die Glasur anlaufen könnte) vollständig trocknen. Das kann je nach Luftfeuchtigkeit und Dicke der Glasur einige Stunden dauern. Die Glasur sollte fest und trocken sein, bevor die Punschkekserl gestapelt oder verpackt werden.
- Sobald die Glasur vollständig getrocknet ist, sind meine selbstgemachten Punschkekserl fertig zum Genießen! Sie schmecken am besten, wenn sie einige Tage durchgezogen sind, da sich die Aromen dann voll entfalten. Ich bewahre sie in einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort auf. So bleiben sie lange frisch und saftig.
Fazit:
Liebe Backfreunde, nach dieser wunderbaren Reise durch die Zubereitung unserer unwiderstehlichen Punschkekserl sind wir am Ende angelangt, aber das ist erst der Anfang Ihrer eigenen Backgeschichte! Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass dieses Rezept ein absolutes Highlight in Ihrer Rezeptsammlung werden wird und Ihnen unvergessliche Genussmomente bescheren wird. Was macht diese Punschkekserl so besonders und zu einem absoluten Muss für jede festliche Tafel oder einfach für gemütliche Stunden zu Hause?
Warum dieses Rezept ein absolutes Muss ist
Es ist die perfekte Harmonie aus einem saftigen Keksboden, einer aromatischen Punschfüllung und der glänzenden Zuckergussglasur, die auf der Zunge zergeht. Jedes einzelne dieser kleinen Kunstwerke ist ein Geschmackserlebnis für sich – eine Melodie aus süßen, leicht herben und wärmenden Noten, die besonders in der kalten Jahreszeit unsere Herzen erwärmt. Man spürt förmlich, wie die Gewürze und der Hauch von Rum eine wohlige Atmosphäre schaffen, die an Gemütlichkeit und festliche Stimmung erinnert. Aber es ist nicht nur der Geschmack, der begeistert. Es ist auch die Freude am Backen selbst, die dieses Rezept zu einem Erlebnis macht. Die Zubereitung ist unkompliziert und macht unglaublich viel Spaß, egal ob Sie alleine backen oder die ganze Familie mit einbeziehen. Die leuchtenden Farben und der festliche Glanz machen sie zu einem echten Blickfang auf jedem Plätzchenteller und versetzen uns sofort in eine besinnliche Stimmung. Sie sind der Inbegriff von Gemütlichkeit und bieten eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Weihnachtsplätzchen. Es ist die Kombination aus Tradition und einem Hauch von Raffinesse, die diese Punschkekserl zu einem echten Favoriten macht. Ich verspreche Ihnen, sie sind es wert, gebacken und genossen zu werden, und werden sicherlich viele Komplimente ernten.
Vielfältige Genussmomente und kreative Variationen
Aber die Magie unserer Punschkekserl endet nicht bei der klassischen Zubereitung. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und experimentieren Sie mit verschiedenen Variationen, um diesen kleinen Leckerbissen eine ganz persönliche Note zu verleihen. Haben Sie schon einmal daran gedacht, einen Teil des Rums in der Füllung durch Amaretto oder einen Orangenlikör zu ersetzen, um eine noch fruchtigere oder nussigere Note zu erzielen? Für eine alkoholfreie Variante können Sie den Rum durch Apfelsaft und ein paar Tropfen Rumaroma ersetzen, ohne auf den charakteristischen Geschmack verzichten zu müssen. Oder wie wäre es, wenn Sie den Zuckerguss nicht nur mit Punsch, sondern mit einem Hauch Zitronensaft anrühren, um eine frische, spritzige Komponente hinzuzufügen? Für Liebhaber von Schokolade könnte ein Überzug aus dunkler Kuvertüre statt des Zuckergusses eine himmlische Alternative sein, die wunderbar mit der Punschfüllung harmoniert. Sie könnten auch fein gehackte Nüsse oder Mandeln in die Keksmasse einarbeiten, um eine zusätzliche Textur zu schaffen. Wer es gerne besonders opulent mag, kann die Punschkekserl auch mit einer feinen Marzipanschicht ummanteln, bevor der Guss aufgetragen wird – das verleiht ihnen eine königliche Optik und einen unvergleichlichen Geschmack.
Beim Servieren sind diese kleinen Köstlichkeiten unglaublich vielseitig. Sie sind natürlich der Star auf jedem Weihnachtsteller, passen aber auch hervorragend zu einer Tasse heißem Kaffee, einem duftenden Tee oder sogar einem Glas Glühwein an einem kalten Winterabend. Stellen Sie sich vor, wie Sie mit Freunden und Familie zusammensitzen, diese selbstgemachten Punschkekserl genießen und dabei Geschichten austauschen. Sie eignen sich auch hervorragend als kleines, selbstgemachtes Geschenk aus der Küche – liebevoll verpackt in einer schönen Dose zaubern sie jedem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht und zeigen, wie viel Herzblut in der Zubereitung steckt. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja Ihre ganz persönliche Lieblingsvariation, die in Zukunft auf keiner Feier mehr fehlen darf und zu einem jährlichen Highlight wird.
Ihre Einladung zum Backen und Teilen
Ich lade Sie von Herzen ein, dieses wunderbare Rezept selbst auszuprobieren. Tauchen Sie ein in die Welt der Aromen und entdecken Sie, wie einfach es ist, solch exquisite Punschkekserl selbst zu zaubern. Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls nicht alles auf Anhieb perfekt ist – Backen ist eine Kunst, die mit Liebe und Geduld wächst und bei der jeder Versuch uns besser macht. Und das Wichtigste: Teilen Sie Ihre Kreationen! Ich würde mich riesig freuen, von Ihren Backerlebnissen zu hören. Erzählen Sie mir von Ihren Variationen, Ihren Erfolgen und den strahlenden Gesichtern, die Sie mit diesen Keksen verzaubert haben. Teilen Sie Ihre Fotos und Geschichten in den sozialen Medien und markieren Sie uns, damit wir Ihre wunderbaren Ergebnisse bewundern können. Vielleicht werden diese Punschkekserl ja zu einer festen Tradition in Ihrem Zuhause, die jedes Jahr aufs Neue Freude bereitet und geliebte Menschen zusammenbringt.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Alkoholfreie Punschkekserl
Ein einfaches Rezept für alkoholfreie Punschkekserl, eine traditionelle österreichische Süßigkeit. Ursprünglich zur Resteverwertung entstanden, begeistern sie heute durch die perfekte Symbiose aus saftiger Füllung und knackiger Glasur.
Zutaten
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250 g zimmerwarme Butter
-
125 g Kristallzucker
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1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
-
1 Prise Salz
-
2 Eier (Größe M)
-
375 g Weizenmehl (Type 405), gesiebt
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1 gestrichener TL Backpulver
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Abrieb 1/2 Bio-Zitrone (optional)
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300-400 g Keksbrösel (vom gebackenen Mürbeteig)
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150 g Puderzucker, gesiebt
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50 g Aprikosenmarmelade, erwärmt und passiert
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50 ml Rumaroma (mit etwas Orangensaft oder starkem kalten Kaffee)
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Rote Lebensmittelfarbe
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1 EL Kakao (optional)
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250 g Puderzucker, gesiebt
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2-3 EL Rumaroma
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1-2 EL heißes Wasser oder Zitronensaft
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Rote Lebensmittelfarbe
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Schokostreusel (optional)
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Bunte Zuckerperlen (optional)
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Schokoladenblättchen (optional)
Anweisungen
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Step 1
Zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz 5-7 Min. cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und optional Zitronenabrieb kurz einrühren. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mind. 1 Stunde kühlen. -
Step 2
Ofen auf 180°C O-/U-Hitze vorheizen. Teig 3-4 mm dick ausrollen und ca. 4-5 cm große Kekse ausstechen. Auf Backblechen 10-12 Min. backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen. -
Step 3
Abgekühlte Kekse zu Bröseln zerdrücken. Brösel mit Puderzucker und optional Kakao mischen. Erwärmte, passierte Aprikosenmarmelade und Rumaroma (mit Orangensaft/kaltem Kaffee) hinzufügen. Alles mit den Händen zu einer homogenen, formbaren Masse verkneten. Rote Lebensmittelfarbe tropfenweise einkneten, bis die typische Punschkekserl-Farbe erreicht ist. Füllung abschmecken. -
Step 4
Punschmasse zu ca. 2×2 cm großen Würfeln oder 2-3 cm großen Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett legen und mind. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. -
Step 5
Puderzucker sieben, mit Rumaroma und heißem Wasser/Zitronensaft zu einer glatten Glasur verrühren. Rote Lebensmittelfarbe einrühren, bis die gewünschte Farbe und eine Konsistenz wie flüssiger Honig erreicht ist. Gekühlte Punschkekserl einzeln in die Glasur tauchen, abtropfen lassen und auf ein Kuchengitter setzen. Sofort nach Wunsch dekorieren. An einem kühlen Ort vollständig trocknen lassen, bis die Glasur fest ist. In einer luftdichten Dose an einem kühlen Ort aufbewahren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.




